Cannabis bei chronischen Schmerzen: Aktuelle Studienübersicht

Mehr als 12 Millionen Personen sind in Deutschland laut Deutscher Schmerzgesellschaft von chronischen Schmerzen betroffen. [1]

Der subjektive Charakter der Schmerzen sowie die unterschiedliche Schmerztoleranz der Patient:innen und die psychosozialen Auswirkungen machen die Suche nach einer Behandlung besonders komplex [2]: Bei mehr als der Hälfte der chronischen Schmerzpatient:innen vergehen mehr als zwei Jahre, bis sie eine wirksame Schmerzbehandlung erhalten. [1]

Da selbst starke Schmerzmittel nicht immer anschlagen und Opiate ein hohes Abhängigkeitspotenzial bergen, sind viele Patient:innen auf der Suche nach wirksamen Behandlungsmöglichkeiten. So gehört chronischer Schmerz wohl zu den häufigsten Verschreibungsgründen von Medizinalcannabis in Deutschland. 

Doch was sagen die Studien zum Einsatz von Cannabis gegen Schmerzen? Welche Alternativen gibt es zur Inhalation und wie könnte Cannabis gegen Schmerzen dosiert werden? Alle Antworten findest du hier.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Cannabis kann bestimmte Formen von chronischen Schmerzen lindern – u. a. Nervenschmerzen.
  • Eine US-amerikanische Studie beobachtete bei 64 % der chronischen Schmerzpatient:innen einen Rückgang des Opioidkonsums durch Medizinalcannabis. 45 % der Patient:innen gaben eine Verbesserung der Lebensqualität an.
  • Wirkungen und Nebenwirkungen sollten von Ärzt:innen und Patient:innen gemeinsam abgewogen werden.

Zu den Themen:

1. Cannabis bei chronischen Schmerzen? Zusammenfassung der Studienlage

2. Cannabisprodukte gegen Schmerzen: Darreichungsformen und Dosierungen

3. Statistik zur Verschreibung und Stellungnahmen zu Cannabis bei chronischen Schmerzen

Kurze Geschichte der Verwendung von Cannabis gegen Schmerzen

In China wurde Cannabis seit dem Jahr 2.000 vor Christus gegen Schmerzen, Malaria und Rheuma zur Heilung eingesetzt [3]. In den letzten Jahrhunderten wurde Cannabis weltweit vielerorts kriminalisiert.

Heute kommen viele Studien zu medizinischem Cannabis bei chronischen Schmerzen aus den USA. Während dort etwa jede:r Fünfte unter chronischen Schmerzen leidet, haben die Vereinigten Staaten mit einer beispiellosen Opioidkrise zu kämpfen. Entsprechend werden die Stimmen lauter, die alternative Wege zur Schmerzbehandlung fordern.

Nachfolgend findest du einen umfassenden Überblick der aktuellen Studienlage zu Cannabis bei chronischem Schmerz.

1. Cannabis bei chronischen Schmerzen? Zusammenfassung der Studienlage

2018: Untersuchung von 39 Studien zu Cannabis bei chronischen Schmerzen [4]

Universität:NEMA Research Inc. (Naples, USA) und Northeastern University (Boston, USA)
Veröffentlichung:Minerva Anestesiologica, 2018
Art der Untersuchung:Auswertung vorliegender Studien
Untersucht wurden:39 Studien zu Cannabis gegen Schmerzen

Aufbau der Untersuchung:

  • Forschende untersuchten 39 Studien zum Einsatz von Cannabis gegen Schmerzen
  • Auswertung der Studien nach möglicher Wirkung von Cannabis bei verschiedenen Schmerzarten

Wesentliche Ergebnisse der Cannabis Therapie: 

Cannabis ist laut Studien wirksam bei folgenden Schmerzen:

  • Neuropathische Schmerzen
  • Allodynie
  • Medikamenteninduzierte Kopfschmerzen
  • Chronische Schmerzen, die nicht auf Krebs zurückzuführen sind
  • Krebsschmerzen: Geringe schmerzlindernde Wirkung

Keine Vorteile oder nicht besser als ein Placebo

  • Akute Schmerzen: Keine Vorteile gegenüber nicht-opioiden Schmerzmitteln
  • Viszerale Schmerzen (Eingeweideschmerzen): Nicht besser als Placebo

Cannabis ist auch als begleitende Behandlung zu Opioiden im Gespräch. So könnte bei gleichzeitiger Anwendung mit Opioiden die Opioid-Dosis gesenkt werden, ohne Verluste bei der Schmerzlinderung in Kauf zu nehmen. Man spricht vom Opioid-Sparing-Effekt.

2016: Studie zu möglichem Opioid-Sparing-Effekt von Cannabis [5]

Universität:University of Michigan (Ann Arbor, USA) und Om of Medicine (Ann Arbor, USA)
VeröffentlichungThe Journal of Pain, 2016
Art der Untersuchung:Retrospektive Querschnittsbefragung
Untersucht wurden:244 medizinische Cannabispatient:innen mit chronischen Schmerzen

Aufbau der Untersuchung:

  • Frühere Studien hatten starke Zusammenhänge zwischen der Verabschiedung medizinischer Cannabisgesetze und dem Rückgang von Opioidüberdosierungen im betreffenden Staat festgestellt
  • In vorliegender Studie wollten die Forschenden eine mögliche Wirkung auf den Opioidkonsum nun in individuellen Fällen untersuchen
  • Die Forschenden werteten nachträglich die Daten von 244 medizinischen Cannabispatient:innen mit chronischen Schmerzen in Michigan aus

Wesentliche Ergebnisse der Cannabis Therapie:

  • Bei 64 % der chronischen Schmerzpatient:innen ging die Verwendung von Medizinalcannabis mit einem Rückgang des Opioidkonsums einher 
  • 45 % der Probanden gaben eine verbesserte Lebensqualität an
  • Die Verwendung von Cannabis ging außerdem mit verringerter Medikamenteneinnahme und geringeren Nebenwirkungen von Medikamenten einher

Die Daten der US-amerikanischen Studie legen nahe, dass Medizinalcannabis die Lebensqualität chronischer Schmerzpatient:innen verbessern kann.
Der Einsatz von medizinischem Cannabis kann die Verwendung anderer Medikamente – wie zum Beispiel Opioiden – senken und entsprechende Nebenwirkungen verringern.
Selbstverständlich müssen Wirkungen und Nebenwirkungen sowie mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten immer ärztlich besprochen werden.

Auswertung zu Nebenwirkungen von Medizinalcannabis bei Schmerzen

Wurde Medizinalcannabis in Studien gegen Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder bei Spastizität angewandt, traten folgende Nebenwirkungen auf:

Quelle: [3]

Ärzt:innen und Patient:innen sollten Wirkungen und Nebenwirkungen von Cannabis vor einer möglichen Anwendung genau abwägen. Nicht angewandt werden sollte es zum Beispiel, falls persönliche oder familiäre Veranlagungen zu einer Psychose bestehen.   

2. Cannabisprodukte gegen Schmerzen: Darreichungsformen und Dosierungen

Cannabis Spray, Kapseln oder Öle bei Schmerz?

Soll medizinisches Cannabis zur Linderung von akuten Symptomen eingesetzt werden, ist die Inhalation von verdampften Cannabisblüten in aller Regel das Mittel der Wahl, da sie zur schnellsten Wirkung führt. Bei Schmerzpatienten und Schmerzpatientinnen empfiehlt die Deutsche Schmerzgesellschaft aber zunächst orale Cannabisprodukte gegen Schmerzen.

Da die akuten Effekte einer Inhalation vermieden werden, könnte die Anwendung dieser Cannabis Produkte laut Deutscher Schmerzgesellschaft alltagstauglicher sein. Außerdem könnten die Wirkdauer und die Dosierung bei Einnahme der Cannabis Medikamente besser gesteuert werden. [6]

Eine Übersicht der aktuellen Studien zu häufigen Krankheiten und Symptomen findest du unter Cannabis Therapie.

Mögliche Dosierungspläne für Cannabisprodukte gegen Schmerzen

Um Nebenwirkungen gering zu halten und Gewöhnungseffekte zu verhindern, gilt bei der Behandlung mit medizinischem Cannabis: Start low, go slow. In anderen Worten: mit niedriger Dosis starten und langsam erhöhen.

Mögliche konkrete Anhaltspunkte zur Dosierung von Cannabis bei chronischen Schmerzen liefert ein 2021 veröffentlichter Artikel. Zwanzig Experten aus neun Ländern erstellten dafür gemeinsam drei mögliche Dosierungspläne. [7]

Universität:Imperial College Healthcare NHS Trust (London, Großbritannien), University of Toronto (Toronto, Kanada) und viele weitere (vollständige Übersicht siehe Studie)
Veröffentlichung:Journal of Cannabis Research, 2021
Art der Untersuchung:Konsensbasierte Empfehlung von zwanzig globalen Experten aus neun Ländern

Aufbau der Untersuchung:

  • Für den Artikel taten sich Medizinalcannabis-Experten aus neun Ländern zusammen. Aus Deutschland war die Neurologin Prof. Dr. med. Kirsten Müller-Vahl vertreten
  • Es herrschte Einigkeit, dass medizinisches Cannabis für Patienten mit neuropathischen, entzündlichen, nociplastischen und gemischten Schmerzen in Betracht gezogen werden kann
  • Gemeinsam entwickelten die Experten drei mögliche Behandlungsprotokolle für die Dosierung von Cannabis bei chronischen Schmerzen: ein Routineprotokoll, ein langsameres Protokoll sowie einen beschleunigten Ablauf
  1. Routine-Behandlungsprotokoll

Für wen?

Aufgrund seines Sicherheitsprofiles für die meisten Patient:innen empfohlen

Welche Dosierung?

  • Anfangsdosis: zweimal täglich 5 mg CBD
  • Dosis alle 2 bis 3 Tage um 10 mg CBD erhöhen, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist – maximal bis zum Wert von 40 mg CBD/Tag
  • Ist die Schmerzlinderung immer noch nicht ausreichend, kann 2,5 Milligramm THC hinzugefügt werden
  • Bei Bedarf kann die THC-Dosis kann alle zwei bis sieben Tage langsam auf 2,5 Milligramm erhöht werden – maximal bis zu einem Wert von 40 Milligramm THC/Tag
  • Bringt auch diese Dosierung keine ausreichende Schmerzlinderung, wird empfohlen, einen Cannabinoid-Spezialisten oder eine erfahrene Klinik für medizinisches Cannabis aufzusuchen
  1. Konservatives Behandlungsprotokoll

Für wen?

  • Patient:innen, die empfindlicher auf Medikamente reagieren
  • Schwache Patient:innen
  • Patienten mit komplexen Begleiterkrankungen
  • Patient:innen, die parallel andere Medikamente einnehmen
  • Patient:innen mit psychischen Störungen

Welche Dosierung?

  • Anfangsdosis: einmal täglich 5 Milligramm CBD
  • Dosis alle 2 bis 3 Tage um 10 mg CBD erhöhen, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist – maximal bis zum Wert von 40 mg CBD/Tag
  • Sofern die CBD-Höchstdosis eine unzureichende Schmerzkontrolle ergab, kann 1 Milligramm THC hinzugefügt werden 
  • THC-Dosis alle sieben Tage um 1 Milligramm erhöhen – maximal bis zu einem Wert von 40 mg THC/Tag
  1. Schnellprotokoll

Für wen?

  • Patient:innen, die eine dringende Behandlung starker Schmerzen benötigen
  • Patient:innen mit signifikantem Cannabiskonsum in der Vergangenheit

Laut den Expert:innen könnte dieses Protokoll auch für Patient:innen geeignet sein, die eine Palliativbehandlung benötigen. Allerdings ist hier besondere Vorsicht geboten: Die betroffenen Patient:innen sind möglicherweise gebrechlicher und haben ein höheres Risiko für ein terminales Delir. Auch das konservative Protokoll kommt hier daher infrage.

Welche Dosierung?

  • Anfangsdosis: Jeweils 2,5-5 mg THC und CBD ein- oder zweimal täglich
  • Dosis alle 2 bis 3 Tage um jeweils 2,5-5 mg THC und CBD erhöhen, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist – bis zu einer maximalen THC-Dosis von 40 mg/Tag

Einschränkungen der Behandlungspläne

Die Autor:innen der Empfehlungen sehen ihn als praktischen Leitfaden für Ärzt:innen, die möglicherweise nur begrenzte Erfahrung mit der Verschreibung oder Empfehlung von medizinischem Cannabis haben.

Gleichzeitig betonen sie, dass jede:r Patient:in anders ist und die Behandlung mit medizinischem Cannabis – wie die meisten anderen Therapien – individuell auf die Patient:innen abgestimmt werden sollte.

Zeitgleich wurde zum Artikel im selben Magazin, dem Journal of Cannabis Research, ein Kommentar dazu veröffentlicht. Dessen Autor:innen sehen die Dosierungsempfehlungen als gut gemeinten Vorschlag. Allerdings betonen sie, dass es sich um keinen Ersatz für rigorose randomisierte kontrollierte Studien mit großen Stichprobengrößen, angemessener Dauer und standardisierten Ergebnismessungen handelt. [8]

Welche Cannabisprodukte gegen Schmerzen könnten verwendet werden?

Bei allen drei Protokollen stand die Verwendung von oralen Cannabinoid-Präparaten (Öle und Gelkapseln) im Fokus. Die Cannabinoide THC und CBD sind in Deutschland unter anderem in folgenden Cannabisprodukten enthalten:

  • Dronabinol: Ölige Lösung, deren Wirkstoff THC entspricht. In der Regel wird es synthetisch oder halbsynthetisch hergestellt
  • Sativex: Cannabis Spray, das zu gleichen Anteilen CBD und THC enthält. Angewandt wird es im Mund
  • CBD-Extrakte: Cannabisextrakte mit CBD enthalten das Cannabinoid in seiner Reinform

3. Verschreibung und Stellungnahmen zu Cannabis bei chronischen Schmerzen

Verschreibung von Cannabis bei chronischen Schmerzen

Von 2017 bis 2022 erfasste das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), welche Patient:innen von der Krankenkasse eine Therapie mit Medizinalcannabis erhielten.

Mit mehr als 76 Prozent lag das Symptom „Schmerz“ unter den erstatteten Behandlungen weit vor allen anderen Symptomen und Erkrankungen. Vermutlich wurden in dieser Statistik aber bei Weitem nicht alle Verschreibungen erfasst – wie auch das BfArM selbst einräumt. [9]

Wie funktioniert die Verschreibung von medizinischem Cannabis?

Seit 2017 die Verschreibung von medizinischem Cannabis erleichtert wurde, ermöglichen spezialisierte Kliniken und Telemedizin-Anbieter Patient:innen mit entsprechendem Befund eine Behandlung mit medizinischem Cannabis.

So auch Algea Care, die sich auf die Therapie mit medizinischem Cannabis und CBD spezialisiert hat. Dieser führt die bundesweit erste und führende Plattform für die telemedizinisch unterstützte und evidenzbasierte, ärztliche Behandlung mit medizinischem Cannabis.

Das Angebot von Algea Care richtet sich an Patient:innen, deren herkömmliche Therapien bisher nicht erfolgreich waren und die zur Behandlung ihrer chronischen Erkrankungen und Beschwerden nun auch auf natürliche Arzneimittel wie Cannabis setzen. Dabei stehen die Patient:innen und die nachhaltige Verbesserung ihrer Lebensqualität immer im Mittelpunkt des über 240-köpfigen Algea Care Teams.

Bei welchen Krankheiten und Symptomen Medizinalcannabis verschrieben wird und wer die Kosten für eine Behandlung übernimmt, erfährst du in unserem Artikel Wer bekommt ein Cannabis Rezept?

Stellungnahme der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) legte zuletzt im Jahr 2015 einen Überblick über die Studienlage zum therapeutischen Einsatz von Cannabinoiden vor.

Akzeptable wissenschaftliche Erkenntnisse“ für eine begleitende Behandlung mit Medizinalcannabis sah sie bei Spastiken, Übelkeit und Erbrechen durch Chemotherapie – und bei chronischem Schmerz. [10]

Stellungnahme der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. äußert sich verhalten positiv zum Einsatz von Medizinalcannabis gegen Schmerzen. Auch sie sieht eine Möglichkeit zu dessen Verwendung, differenziert dabei aber sehr genau. Sie weist darauf hin, dass lediglich bei einem Bruchteil der Erkrankungen mit speziellen chronischen Schmerzen erwiesen ist, dass cannabisbasierte Arzneimittel helfen.

Insbesondere sieht sie chronische Nervenschmerzen (also neuropathische Schmerzen) als mögliche Einsatzgebiete für cannabinoidbasierte Medikamente.

Gleichzeitig betont die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V., dass Cannabis kein Wundermittel sei. In der Schmerztherapie könne es derzeit nur bei Patient:innen mit nicht anders behandelbaren schwersten chronischen Nervenschmerzen eingesetzt werden. 

Außerdem sollten cannabinoidbasierte Medikamente nicht als einzige Maßnahme gesehen werden, sondern nur in Kombination mit physiotherapeutischen und psychotherapeutischen Verfahren.

Darüber hinaus sei eine langfristige Therapie nur bei einer anhaltenden positiven Wirkung sinnvoll. Gleichzeitig gebe es aber noch keine ausreichenden Erfahrungen zu Erfolg und Sicherheit in der Langzeitbehandlung.

Kannst du dir Cannabis bei chronischen Schmerzen verschreiben lassen?

Die Studienlage zu Cannabis bei chronischen Schmerzen ist noch nicht ganz eindeutig. Es fehlen groß angelegte, langfristige Studien.

Die bisherigen Untersuchungen kommen aber zum Ergebnis, dass Cannabis bestimmte Arten von chronischen Schmerzen wirksam lindern kann. Im Vergleich zu Opioiden kann eine Cannabistherapie hier eine verhältnismäßig sichere Schmerzbehandlung bieten und bei den Betroffenen eine Verbesserung der Lebensqualität bewirken.

Ärzt:innen und Patient:innen sollten mögliche Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken einer Cannabistherapie immer gemeinsam abwägen.

1. Du möchtest wissen, ob eine Verschreibung von Cannabis für dich infrage kommt? Hier erfährst du, wer ein Cannabis Rezept bekommt.
2. Du möchtest wissen, ob deine Kasse die Kosten für Medizinalcannabis trägt? Erfahre hier, wann die Kasse zahlt – und wie du einen Antrag stellst.

Quellen:

[1] Website der Deutschen Schmerzgesellschaft https://www.schmerzgesellschaft.de/patienteninformationen/herausforderung-schmerz

[2] Artikel in StatPearls: Medicinal Cannabis for Treatment of Chronic Pain (Bains, Mukhdomi, 2022)

[3] Report des SOCIUM Forschungszentrums Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse (TK): Cannabis-Report (Glaeske, Sauer et al., 2018)

[4]: Review in Minerva Anestesiologica: The role of cannabinoids in pain control: the good, the bad, and the ugly (Pergolizzi, Lequang et al., 2018)

[5] Studie im Journal of Pain: Medical Cannabis Use Is Associated With Decreased Opiate Medication Use in a Retrospective Cross-Sectional Survey of Patients With Chronic Pain (Boehnke, Litinas et al., 2016)

[6] Website der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.: Cannabis in der Schmerzbehandlung

[7] Artikel in ​​Journal of Cannabis Research: Consensus recommendations on dosing and administration of medical cannabis to treat chronic pain: results of a modified Delphi process (Bhaskar, Bell et al., 2021)

[8] Artikel in ​​Journal of Cannabis Research: A cannabis oracle? Delphi method not a substitute for randomized controlled trials of cannabinoids as therapeutics (Hill, Abrams, 2021)

[9] Artikel auf der Website des Deutschen Ärzteblatts: Begleiterhebung zu medizinischem Cannabis: Bedingt aussagekräftig (veröffentlicht am 25.07.2022)

[10] Bericht der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Cannabinoide in der Medizin – Überblick über die Studienlage zum therapeutischen Einsatz von Cannabinoiden (Stand: März 2015)

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